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 Im Katzenhaus ist gerade einiges los. Wir bitten noch um etwas Geduld, bis wir die "Neuen" einzeln vorstellen. Hier schon mal ein Überblick:

 

Ein Katzenjammer.

Jedes Jahr um diese Zeit wird unser Tierschutzverein, wie auch viele andere, vor eine große Herausforderung gestellt. Die Kittensaison geht los.

Manch einer würde sagen: „Oh wie toll, die sind doch so süß!“. Ja natürlich, aber dies ist ein bittersüßer Gedanke. Für uns ist es eine hohe finanzielle Belastung, ganz zu schweigen von der vielen Mehrarbeit. Denn mit ein bisschen streicheln und füttern ist es leider nicht getan. Alle Kitten, die den Weg (auf welche Weise auch immer) zu uns finden, müssen beim Tierarzt gründlich durchgecheckt werden. Im Idealfall sind sie gesund und werden dann kastriert, entfloht + entwurmt, gechippt und geimpft. Doch oftmals wird ihr Elend zu spät erkannt und sie kommen mit Verletzungen oder Infektionen zu uns. Dies ist natürlich eine langwierige und kostspielige Angelegenheit bis zur Vermittlung.

Auch haben wir immer wieder trächtige Katzen, die wir einfangen müssen und die ihre Kleinen dann bei uns großziehen dürfen. Je nachdem wie scheu, aggressiv oder zutraulich das Muttertier ist, wird es kastriert und vor Ort wieder ausgesetzt oder ebenfalls vermittelt. Natürlich muss eine Versorgung vor Ort durch zuverlässige Anwohner gewährleistet sein, ansonsten bleibt sie bei uns. Was zur Folge hat, dass sie kaum Beachtung bekommt, da sie Menschenkontakt nicht gewohnt ist und lange Zeit im Tierheim verbringen wird.

Ebenso ist es mit den Katern. Durch ihre Revierkämpfe sind sie oftmals so in Mitleidenschaft gezogen, sodass sie schwere Verletzungen davontragen oder mit Katzenaids infiziert wurden. Ohne tierärztliche Versorgung leiden diese Tiere - bis zum qualvollen Tod auf der Straße.


Daher unser Appell an Sie: Sehen Sie bitte nicht weg! Wenn Sie herrenlose Katzen in Ihrer Nachbarschaft haben, rufen Sie uns an, wir kommen mit einer Lebendfalle vorbei, stellen sie bei Ihnen auf und fangen die Katze ein. Danach geht es direkt zum Tierarzt, und im Anschluss darf sie sich bei uns im Tierheim erholen.

Keine Sorge, Sie haben keinerlei Kosten. Wenn sicher ist, dass die Katze niemandem gehört, kümmert sich der Tierschutzverein um alles. Ebenso können wir mit Futter aushelfen, wenn unvermittelbare Katzen wieder zu Ihnen zurück dürfen. 

Das Leben draußen ist durch Witterung, Nahrungssuche und Verscheuchen durch andere Nachbarn einfach zu hart für die Samtpfoten.


Was daraus wird, wenn man die jungen Katzen nicht rechtzeitig einfängt, erleben wir auch gerade bei uns im Tierheim. Drei Kater und vier junge Katzen im Alter von ungefähr einem Jahr, warten bei uns auf ein neues Zuhause. Wir haben sie alle von einem Hof eingefangen, jedoch hatten sie nie bzw. kaum richtigen Menschenkontakt. Daher sind sie allesamt scheu, die einen mehr, die anderen weniger. Wir würden uns freuen, wenn sich Menschen mit viel, viel, viel Geduld finden lassen würden, die unseren Kleinen, gerne im Doppelpack, ein Zuhause mit späterem Freigang bieten würden. Ja, es dauert bis man sie streicheln kann. Ja, sie werden sich am Anfang verstecken und wahrscheinlich nur rauskommen wenn es ganz ruhig ist oder nachts. Ja, sie müssen nicht die gewohnten vier bis sechs Wochen drinnen verbringen ehe sie rausdürfen, sondern bis zu einem Jahr. Aber auch ja, mit viel Zeit können sie zu echten Schmusetigern werden, denn alle sind lieb und haben das Potenzial dafür.


             Sonea                                   Gerry    
       
           Winni   Jule        
 Peaches    Ginger       
und Wilma, eine wunderhübsche Tricolor, die aber noch nicht vor die Kamera wollte...
Unsere Fellnasen zeigen sich hier sehr scheu und zurückhaltend und scheinen als Kitten keinen oder nur sehr wenig Kontakt zu Menschen gehabt zu haben.Wir suchen erfahrene Katzenhalter die unseren jungen, hübschen, kastrierten, geimpften und gechippten Fellnasen ein neues Zuhause geben und nach einer Eingewöhnungsphase Freigang bieten.

 

 

 

“Wir fühlen uns fast überall wohl“

Gustav           Merle  
 
                    
 
     

“Wer gibt uns eine Chance“ 

  
               
     
      
                 Mimi                               Junior     

 

Oft stranden Tiere bei uns, die aus den vielfälltigsten Gründen nur schwer zu vermitteln sind und die entsprechend länger bei uns bleiben oder sogar ihren Lebensanbend bei uns verbringen müssen. Zu diesen gestrandeten Fellnasen gehören: "Amy" und "Patchouli"; es sind unsere besonders scheuen Katzen, die extrem gesundheitliche Probleme haben und daher auch sehr schwer zu vermitteln sind. Wir suchen Paten, die zum Beispiel durch Besuche Kontakt zu einem der Tiere aufnehmen und seine Versorgung durch einen monatlichen Betrag Ihrer Wahl mit unterstützen. Bei Fragen zur Patenschaft wenden Sie sich gerne an uns.

                       Amy                    Patchouli    pet1
           
       
       
   
© Tierschutz Rodenberg / Bad Nenndorf e.V.